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Roms verlorene Provinz - Archäologische Spuren in Thüringen

Roms verlorene Provinz - Archäologische Spuren in Thüringen

28. September 2020 bis 26. September 2021: Kulturhistorisches Museum

Das heutige Thüringen war nie längere Zeit vom römischen Militär besetzt. Aufgrund eines ungewöhnlich reichen Spektrums an provinzialrömischen Bodenfunden gilt es trotzdem als Schlüsselregion für die Rekonstruktion der römisch-germanischen Beziehungen. Zwar wurde im Schutz des römischen Militärs rechts des Rheins um Christi Geburt begonnen, eine mit den römischen Provinzen vergleichbare Infrastruktur aufzubauen, römisches Recht zu sprechen und Bodenschätze auszubeuten, doch führten teils verlustreiche Kämpfe mit den einheimischen Stämmen zum Rückzug der römischen Truppen an die Rhein-Donau-Linie. Das thüringische Siedlungsgebiet besaß jedoch immer ein ganz besonderes Verhältnis zum mächtigen Nachbarn.

Anhand einer Auswahl an entscheidenden Fundstücken aus ganz Thüringen sowie aufsehenerregenden Neufunden aus dem Unstrut-Hainich-Gebiet wird in der Ausstellung die Geschichte eines wechselvollen Verhältnisses das erste Mal für Thüringen zusammenhängend erzählt (1. Jh. v. Chr.–5. Jh. n. Chr.).

Ansprechpartner

Thomas Schierl:
03601 – 85 66 27

Führungen
So., 4. Oktober, um 14 Uhr
Mi., 4. November, um 18 Uhr
Fr., 4. Dezember, um 16 Uhr

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung unter

03601 85660
info@mhl-museen.de

Für Kinder
Zur Sonderausstellung bieten die Mühlhäuser Museen ein umfangreiches Begleitprogramm für Kinder und Schulen an. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Steffi Maass
Museumspädagogin
03601 856615