Verlängert! Ausstellung STADTbildhauer

Foto: Ausstellungsraum zu Stadtbildhauer Walter Krause

Kulturhistorisches Museum

30.06.- verlängert bis 03.10.2017

Seine Skulpturen und Reliefs prägen bis heute den öffentlichen Raum in Mühlhausen, doch kaum ein Bewohner oder gar Besucher weiß, wer sie geschaffen hat: Walter Krause, gebürtiger Mühlhäuser und Bildhauer. Aus Anlass seines 50. Todestages widmen ihm die Mühlhäuser Museen bis einschließlich 3. Oktober eine Kabinett-Ausstellung.

Walter Krause erlernte zunächst den Beruf des Holzbildhauers, dem er ein Studium der künstlerischen Bildhauerei anschloss. Zu seinen prägenden Lehrern zählte Adolf von Hildebrand, der als führender „klassizistischer“ Künstler der Brunnen- und Denkmalkunst in Deutschland galt. Seit Mitte der 1920er Jahre arbeitete Krause in Mühlhausen in einem eigenen Atelier in der Kleinen Waidstraße 11. Neben ersten Aufträgen übernahm er auch die Leitung von Zeichenkursen an der Volkshochschule. Zu seinen Schülern gehörte der bekannte Maler Karl Ortelt.

Das Stadtbild prägte Walter Krause mit Werken wie der anmutigen Brunnenfigur am Entenbühl und den Reliefs am Sparkassengebäude gleich daneben oder der überlebensgroßen Figur der Göttin „Hygeia“ im Patientengarten des Hufeland-Klinikums. Herausragend ist das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges in der Petrikirche, zu dem ihn niemand anderes als Käthe Kollwitz ermutigte.

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